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-AK Kroatienhilfe, * Gospa Mira *, Walfried Degen, Hunsrück-

  str. 28,  53489 Sinzig-Koisdorf, Tel/Fax: 02642/43811

  Internet: www.kroatienhilfe-gospa-mira.de

  E-mail:   Walfried.Degen-Kroatienhilfe@t-online.de

  D1-Netz: 0171/3120216-

 

Angaben zur Person des Leiters des AK Kroatienhilfe GOSPA MIRA:

Zur  Person: Walfried Degen, 65 Jahre, verheiratet, 2 Kinder

                        Als leitender Diplom Ing. tätig bei der Deutschen

                        Telekom AG, T-Com,  (seit 40 Jahren). Pensionär

                     * Leitender Projektleiter beim Wiederaufbau des

                        Telefonnetzes in Mostar (Nov. 95 bis Sept 96);

                        Spende der DTAG an die HPT und PTT in Mostar

                        in enger Zusammenarbeit mit EUAM für 7000

                        Telefonteilnehmer.

                     * Aktives Mitglied in der Kirchengemeinde St. Peter

                        in Sinzig  und

                     * über 50 Mal als Reiseleiter und Koordinator der

                        Humanitären Hilfe in Medjugorje und Kroatien-

                        Bosnien- Herzegowina.

                     * Da ich selber einen mehrfach behinderten Sohn

                        habe, liegt mir gerade viel an der medizinischen

                        Grundversorgung von hilfsbedürftigen und

                        kranken Menschen in diesem Krisengebiet!

 

Die Früchte von Medjugorje!

 

Dear friends of our Lady Gospa Mira,

sehr geehrte Freunde und Pilger,

liebe Herzen der Gospa Mira.

 

Ich möchte mich als ganz kleine Perle des Rosenkranz der Nächstenliebe vorstellen und bin beauftragt, Ihnen über den wundersamen Geist der Erfahrungen zu  berichten.

 

Gerade heute, 69 Jahre nach Kriegsende, nachdem Deutschland Europa durch unsere Väter in einen großen Krieg verwickelt hat, dürfen wir wieder stolz sein, den Menschen in Not auf dem Balkan zu helfen. Das wollen wir ganz besonders tun, auch in Verbundenheit mit unserem Hl. Vater, Benedikt XXVI.

 

Wir wollen, das was wir in enger Verbundenheit mit Papst Johannes-Paul II begonnen haben, auch in tiefer Achtung und Wertschätzung zu unserem neuen Papst Benedikt XXVI in Demut fortsetzen.

 

Das was uns heute berührt und das was wir fühlen können, haben uns auch unsere Vorfahren und Eltern durch ihre Gebete in ihrer Zeit er-möglicht und sie haben dazu beigetragen, dass unsere Herzen offen wurden für die Not der Mitmenschen. Dafür danke ich hier meinen Eltern ganz besonders, sowie meiner lieben Frau mit den beiden Söhnen und allen Menschen auf meinem gemeinsamen Lebensweg.

 

Vor über 65 Jahren wurde mein Vater durch die Kriegswirren in dieses Land geschickt. Er hat wundersam diese schreckliche Zeit überlebt und trug in all den Geschehnissen einen Rosenkranz und das braune Skapullier, dass ihm sein Onkel, ein Franziskanerpater (Pater Dorotheus (Peter Degen)) , geschenkt hatte. Nach seinem Tod fand ich die Post, die er in seiner Not Pater Dorotheus geschrieben bzw. von ihm erhalten hatte. Es zeigte sich, dass er bis zu seinem Tode ein feuriger Marienverehrer war und alles daran setzte, sein Leben für seine Familie aufzuopfern und als einfacher Mensch mein Studium zu ermöglichen und für die wertvolle Familie im hohen Alter da zu sein.

 

Im Sommer 1980 führte unser damaliger Vikar unsere Pfarrei St. Peter nach Lourdes. Meine beiden Kinder waren gerade geboren und ich fuhr mit und wurde reichlich beschenkt.

 

Im Juni 1986 bin ich dann zum 1. Mal mit meiner Familie nach Medjugorje gefahren. Die Sorgen um meinen behinderten Sohn riefen die ganze Familie zu dieser Reise nach Medjugorje und wir baten um göttlichen Beistand. Wir genossen diesen irdischen Frieden und nahmen vieles tief eingeprägt in der Seele mit nach Hause.

1989 verspürte ich wieder ganz besonders den Ruf nach Medjugorje zu pilgern und so machten wir uns mit Frau Wind auf den Weg nach Medjugorje. Viel Regen gab es und das Schicksal wollte es, dass ich mit Pfarrer Willibald Zander ein gemeinsames Zimmer bekam.

Jedoch keiner der Teilnehmer konnte ahnen, dass dies die letzte Pilgerfahrt für Frau Wind war.

 

Schon Ostern rief mich Pfarrer Zander an, ich möge als Pilgerleiter den Bus  nach Medjugorje begleiten, da Frau Wind an Krebs erkrankt sei und sonst die Fahrt nicht stattfinden könnte. Nachdem ich kräftig durchgeatmet hatte, schilderte ich meiner Frau diesen Vorgang und sie sagte: "Wenn es Gottes Wille ist, dann fahr. Nimm uns und unsere gemeinsamen Anliegen mit".

 

Und so durfte ich in 1990 nochmals 2 Fahrten in Begleitung von  Pfarrer Willibald Zander mit je 50 Personen im Sinne  der nun bereits verstorbenen Frau Wind durchführen. Ende 1990 schloss sich dann die ehemalige Gruppe "Wind" im Hildegardis-Krankenhaus in Köln dem Medjugorjekreis Köln e.V. an.

 

Zu Ostern 1991  und zum Jahrestag 1991 fuhr ich jeweils als Reiseleiter mit dem Medjugorjekreis Köln mit deutschen Pilgergruppen aus dem Rheinland.

Am Morgen des Kriegsausbruches (wir hatten Hinweise aus dem kroatischen Fernsehprogramm!!!) fuhren wir los und feierten in Sirocki Brijeg die heilige Messe. Während der Messe sagte mir ein Pater, der Krieg wäre ausgebrochen und wir dürften auf keinen Fall an die Küste oder über Slowenien. So fuhren wir über Mostar nach Zagreb, wurden auf der Autobahn von der Polizei gestoppt mit dem Hinweis, die Autobahn wegen Tiefflieger zu verlassen und Richtung Varazdin zu fahren. In Varazdin standen Panzer auf der Straße und ließen uns trotzdem passieren. An der ungarischen Grenze durften wir nach etlichen Rosenkränzen und näher kommendem Schusslärm erst fahren, nachdem wir auf den Bus die Gospa Mira zeigten und ein amerikanischer Priester (Father Mc Donald) einen Rosenkranz dem Zollchef übergab und schenkte.

Und in dem Bus war Frieden, jeder erkannte die Lage und auch die Kinder drängelten nicht. Wir wurden an diesem Tage des Kriegsausbruches mit einem vollgefüllten Bus wie Moses durch den Nil unbeschadet über Ungarn unter Gottes Schutz heim nach Deutschland geführt!

 

Das nächste Osterfest 1992 war für mich das schlimmste Fest meines Lebens. Qualen trieben mich und ich rief bei Pfarrer Willibald Zander an und sagte ihm wörtlich:" Die Menschen im Krisengebiet haben mit uns ihre Häuser geteilt und uns beschenkt. Wie können wir Ihnen jemals diese Liebe wieder zurückschenken?"

Er sagte mir:" In eurer Pfarrei St. Peter in Sinzig hängt die Christusstatue ohne Hände und Beine. Wir müssen diese Hände für Christus sein und helfen! Die Menschen, bei denen wir gewohnt haben, brauchen uns jetzt! Wir müssen den Menschen versuchen zu helfen."

Und noch am Ostertage sprach ich unseren Pastor Hensel an und bat ihn um die Einrichtung eines Kirchenkontos! Und das Wunder geschah und er stimmte der Eröffnung eines Kontos unter „ Kroatienhilfe“ zu!

 

Mit den ersten Spenden und Lebensmittel machten wir uns an einem Samstag im Herbst auf den Weg nach Östrich-Winkel und ich war sprachlos, als die Herren Alfred Heck und Willi Fillip vom Medjugorjekreis Köln ebenfalls mit einem 7,5 t-LKW Sachen brachten und kurz später stieß auch noch Josie Limburg und Winfried Burghard dazu. Mit großer Unterstützung durch die Malteser konnte dann unser bewährter Busfahrer Hans Wirges mit Achim Erens sich auf den Weg nach Bosnien machen.

Dank der Mithilfe unseres verstorbenen Medjugorjefreundes und Priesters Willibald Zander aus Köln, des Hilferufes von Pater Leonhard Orec (ofm), ehemals Leiter Medjugorje-Mir in Split und in der Curie in Rom sowie dem Roten Kreuz in Split-Solin haben wir versucht den uns bekannten Menschen Hilfestellungen in Herzegowina und in Bosnien zu geben. Nach dem Tode von Pater Leonhard übernahm bis heute Pater Ivan Landeca diese Aufgabe als Koordinator von Caritas Medjugorje-Mir.

Die Familie Erens aus Stolberg-Breinig hat dann mit anderen Medjugorjepilgern und Marienverehrern gemeinsam einen 42 t - MAN-LKW gekauft (Wert: ca. 45.000 DM) und Dank der Bitte von Pater Gereon Kübel (ofm) wurden im Anfang mit der Unterstützung der Malteser die ersten Transporte nach Mostar, Tuzla, Bihac und Bosnien gebracht.

1992 schlossen sich alle im Rheinland nach Medjugorje pilgernden Reisegruppen zusammen und sammelten gemeinsam für die Anliegen der Kriegsopfer. Durch die bekannten Priester vor Ort hatten wir im Gegensatz zu den großen Hilfsgruppen keine Verteilungsprobleme! Jede gespendete Mark kam als Hilfslieferung im Krisengebiet an.

 

Alle Helfer, Fahrer und Organisatoren spendeten ihren Urlaub der guten Sache wegen und die Familien stützten diese Hilfe!

Alle Arbeit erfolgt bis heute ehrenamtlich und wir schießen teilweise bei fehlendem Geld noch Privatgeld zu. Durch die Unterstützung der Bundeswehr stellte man uns ein Lager auf dem Köln-Bonner Flughafen zur Verfügung.

Fast täglich gingen große Spenden in unserem gemeinsamen Lager ein und Alfred Heck mit seinen Helfern leisteten Schwerstarbeit.

 

Im Jahre 1993 traten für mich wesentlich entscheidende Ereignisse ein. Am Vorabend des Pilgerfluges zum Jahrestag 1993 saßen wir mit unserem Apotheker, Herrn Schweickert aus Sinzig, privat zusammen. Das Telefon klingelte und Herr Alfred Heck, mit dem Bus schon in Medjugorje, rief an und bat mich für eine Wallfahrerin, die dringend in Mostar operiert werden musste, bestimmte lebensnotwendige Medikamente zu besorgen und bei der Flugreise mitzubringen. Kurz vor unsere Fahrt zum Flughafen konnten wir die sehr teuren Medikamente in Empfang nehmen und in einem großen Transportbehältnis mit nach Frankfurt nehmen. Vor dem Abflug erinnerte ich nochmals alle an die Ausweise und eine Frau aus Adenau hatte ihren Reisepass bei mir zuhause mit dem Führerschein liegengelassen. Da die Maschine Verspätung hatte, konnte per Fax eine Kopie des Ausweises zugestellt werden und wir konnten abfliegen. In Medjugorje stellten wir dann fest, dass der Namensaufkleber der Pilgerin aus Leimbach/Adenau nicht auf ihrem Koffer, sondern auf dem Medikamentenpaket klebte.

Wäre die Maschine pünktlich gewesen, hätte sie nicht mitfliegen können und ihr "Medikamentenpaket" wäre nicht eingeladen worden. Ich hätte dann einen Koffer mit meinen Sachen und einen 2. Koffer für die vorgenannte Dame in Split erhalten!

Nach Mostar mussten wir die Medikamente an den Scharfschützen vorbei ins Krankenhaus in die Zentralapotheke transportieren und Pfarrer Willibald Zander sagte mir: " Wenn die Muttergottes die lebensrettenden Medikamente bestellt hat, wird sie sich auch was einfallen lassen, wie wir die Sachen dort hinbekommen! Ich fahre mit!" Nachdem Pfarrer Zander sich wegen den Heckenschützen neutral gekleidet hatte, wurden wir von Mika Vaselij und einem Arzt in schneller Fahrt durch die kleinen Straßen zur Zentralapotheke in Mostar gefahren. Überall hörten wir Maschinengewehrsalben und einschlagende Granaten, aber wir dachten nur an die Frau, die sich in der Chirugischen Abteilung des Krankenhauses mitten in der Stadt Mostar befand.

Wohlbehütet aber doch etwas gealtert kehrten wir nach Medjugorje zurück und genossen hier die Oase des Friedens.

 

Von dieser Zeit an haben unsere Fahrer unter Beschuss der Stadt Mostar regelmäßig das Krankenhaus Bijeli Brijeg angefahren und jedes Mal 24t-Lebensmittel, Sanitätsbedarf und lebenswichtige Medikamente gebracht. Die Fahrer  Achim Erens und Hans Wirges haben oft alleine die humanitäre Hilfe unter Granatbeschuss aus-geladen und dann noch weitere Anforderungen von Schwester Roza für die nächste Fahrt mitgebracht. Durch diese Hilfsaktionen, die ab Anfang 1994 bei der Europian Union of Administration in Mostar angemeldet werden mussten, kam es  auch zu engen Kontakten mit der EUAM. Für die Dialysestation in Mostar wurde ein dringender Bedarf an Dialysemaschinen und an Babynahrung angemeldet.

 

Herr Koschnik hatte den Wunsch, Mostar wieder fernmeldetechnisch herzurichten und bat die Deutsche Telekom AG diesen Wiederaufbau durchzuführen. Ohne eine Ahnung und jegliches Wissen landete dieser Vorgang auf meinem Tisch mit der Bitte, um Bereitstellung aus dem Fernmeldenotprogramm der Telekom. Ich wurde vom Präsidenten der Direktion Koblenz zum Projektleiter ernannt und begann im Frühjahr 1995 mit der Wiederaufbau des "Kommunikationsnetz in ganz Mostar mit Infrastruktur". Neben dem Fernmeldegerät konnte ich mit den 12 Mitarbeitern den Krankenhäusern in Ost und West große Mengen an Babynahrung, Sanitätsbedarf und Medikamente zur Verfügung stellen. Die Dialysestation in Mostar erhielt zusätzlich 4 Dialysemaschinen und in Medjugorje wurden die 2 älteren Geräte gegen 2 neue ausgetauscht. Im Sept. 1996 wurde das Projekt abgeschlossen und 7000 Menschen in Ost und West konnten wieder  telefonieren! Und keinem passierte etwas in dieser wirren Zeit! Ich habe allerdings die orientalische Lebensweise im Schnellkursus lernen müssen und bin froh, diese Erfahrung für mein weiteres Leben gemacht zu haben.

Nur ein Erdbeben brachte uns aus dem täglichen Alltag!

Gewohnt haben wir natürlich::::::: in Medjugorje! Die Dialysestation Imotzki erhielt ein Osmosegerät mit weiteren 6 Dialysemaschinen!

 

Im Mai 1993 besuchten wir Herrn Bischof Dr. Ciril Kos in Dakovo und klärten Hilfstransporte für sein Bistum ab. In seinem Wappen sah ich das große „M“ und erzählte ihm meine Erlebnisse in Medjugorje. Zum Abschluss des Gespräches schenkte ich ihm meinen Medjugorjerosenkranz und er nahm ihn, drehte sich rum und schenkte mir seinen Rosenkranz in einem Etui. Ich öffnete den Verschluss und er sah es und sagte: "Das ist mein Rosenkranz vom heiligen Vater, nehmen Sie ihn. Wir beten für Eure Anliegen und so sind wir durch die Rosenkränze verbunden und wir werden uns wieder sehen und die Nächstenliebe leben!"

Tief bewegt nahmen wir Abschied und der Beschluss stand fest: Unsere Hilfe sollte im Zeichen des Rosenkranzes der Nächstenliebe stehen, verbunden mit Medjugorje und alles in Liebe und treuer Verbundenheit zu unserem hl. Vater in Rom!

In 1993 begann dann auch mit ProDeo et Fratribus, Herrn Bischof Paul Maria Hnilica (SJ) in Rom die fruchtbare Zusammenarbeit für die Armenküche in Moskau und St. Petersburg. Unser LKW ist seit dieser Zeit bis Ende März 2002 in der LKW-Kette für die Anliegen Roms in Russland gewesen. Auch schwere Schicksalsschläge mussten wir hinnehmen und große Belastungsprüfungen:

 

*  Brandstiftung in unserem Lager, Totalverlust Dezember 1995!
*  Einbruch im Sinziger Lager, Vandalismus, 2003

 

*  Totalschaden des LKW`s mit Todesfolge in Budapest auf

   einer Fahrt mit den Maltesern nach Rumänien (Mai 1995),

 

*  plötzlicher Tod wichtiger aktiver Helfer:

   - Pfarrer Willibald Zander, 31.12.1996

   - Paul Borgböhmer, Januar 1997 und unser Weihbischof Leo

     Schwarz sagte mir:" Kopf hoch, auch wenn es schlimm ist,

     die Leute brauchen eure Hilfe! Tut was ihr könnt, Gott wird

     euch schützen und lenken!"

   - Heinz Erens, Oktober 2001 (nach Operation)

   - Ivan Kosina, Sommer 2005 (Dialyse Medjugorje/Mostar)

   - Helmut Etges, Februar 2007 (Pro Deo et Fratribus)

   - Tonka Moric, November 2007

 

*  LKW-Unfall einer kroatischen Spedition auf dem Weg von
    Frankreich nach Sinzig zum Laden von 20 t Hilfsgütern für
    UDRUGA 4-katolicka Obitelji Slavonski Brod am 12.05.2005,

    Fahrer tot, Gott sei seiner Seele gnädig. Wir sind tief erschüttert
    und trauern mit der Familie!

 

Unter Federführung unseres Herrn Pastor Gerhard Hensel und Herrn Bürgermeister Norbert Hesch aus Sinzig wurden 1994 alle benachbarten Pfarreien und Medjugorje-Hilfsgruppen in den Sitzungssaal in Sinzig eingeladen und die Hilfsaktion "Rosenkranz der Nächstenliebe" gegründet und ab 1994 arbeiteten tatsächlich etwa 50 Personen (ehrenamtlich wie beim Rosenkranz) an diesem großen himmlischen Werk. Herr Bürgermeister Hesch stellte uns großzügig und kostenlos ein neues großes Lager in Sinzig zur Verfügung.

Dank unseres Apothekers, Herrn Schweikert aus Sinzig, der Unterstützung der Firma Leute und den Sinziger Speditionen (Polch,  Gemein ...) mussten wir durch gesetzliche Bestimmungen die Transporte logistisch leiten!  Nachweis für Medikamente der ordnungsgerechten Anlieferung an Krankenhausapotheken und Bestätigung des Empfangs!

Herr Schweikert hat oft mit Herrn Gemein und mir die Krankenhäuser in Zagreb, Osijek, Vinkovci und Mostar überprüft und erhält alle schriftlichen Anforderungen per Fax, die dann nach Finanzlage und ärztlichem Rat bei befreundeten deutschen Apotheken und Ärzten geordert werden.

Seit 1994 haben sich der Verein "künstliche Niere e.V., Rheinland-Pfalz" und die Kollegen des Polizeipräsidiums Koblenz, Kreis Ahrweiler, angeschlossen. Vertreter der Polizei haben mit uns zusammen 15 LkW`s mit je 24t Nutzlast!  in die Krisengebiete gefahren.  Der Ehrenvorsitzende des Vereins "künstliche Niere", der heute auch hier sein kann, ist mit mir im April 1995 zu einer Pilgerreise mit nach Medjugorje geflogen und wurde an einer der 2 der Pfarrei Medjugorje gespendeten Heimdialysemaschinen betreut. Dank seines Besuches wurde in der bestehenden Heimdialysestation bei Ivan Kosina ein dringend benötigtes Osmosegerät zur Wasseraufbereitung  gespendet und aufgebaut und Verbesserungen für die Dialyseabteilung des Krankenhauses Mostar besprochen und eingeleitet.

Durch die Unterstützung der kroatischen Botschaft, des kroatischen Gesundheitsministeriums, der Förderung durch die humanitären Stäbe der Bundesregierung Deutschland (Außenministerium und Verteidigungsministerium in Bonn) konnten Transportkostenzu-schüsse und Sanitätsmaterial in großen Mengen bewilligt werden, die den Bedürftigen zur Verfügung gestellt wurden!

Vertretend für alle Helfer möchte ich doch die Hauptträger nennen, dass sind erstens die Lagerverwalter, die Fahrer, die bei jedem Wetter die Ladungen mit vielen Strapazen zum Bestimmungsort bringen, die vielen großen und kleinen Spender der Hilfsgruppen mit Alfred Heck und dem Medjugorjekreis Köln, Wacker aus Solingen, Lüdenbach aus Engelskirchen, Helferkreis Unkel, Nonn-Stein aus Brohl-Plaidt, Wagner aus Meuspath, Schuhmacher aus Köln, Bölling in Aachen,  Klöster in Köln, Bochum, Leutesdorf und Remagen, der Verein künstliche Niere mit dem Ehrenvorsitzenden Heinz Gemein, die Familien Schlicht – Gerchel - Jonen – Heinen - Polch aus Sinzig, Rote Kreuz Sinzig (Kleiderkammer), die Polizei aus dem Kreis Ahrweiler, Pro Deo et Fratribus, Rom, die Hilfs- und Gebetsgruppe um Pater Gereon Kübel (ofm) aus Leimbach, den kroatischen und slowenischen Freunden um den Ehepaaren Maurus, Moric, Vidos und Fijuck sowie die vielen Spender benachbarter Pfarreien, Vereine, Organisationen, Privatpersonen und Firmen. Nicht zu vergessen die unzähligen wichtigen Beter.

 

Was wurde uns für die Gospa Mira in Bosnien-Herzegowina und Kroatien geschenkt:

 

237 LKW-Transporte mit ca. 4.700 t humanitärer Hilfe, davon:

 

  53 nach Bosnien- Herzegowina (z.B.: Mostar, Tuzla, Bihac …)

       über die CARITAS des Bistums Dakovo und Medjugorje-Mir

144 nach Kroatien (Ostslawonien) incl. Feuerwehrautos für Flächenbrände

       über die CARITAS des Bistums Dakovo und Medjugorje-Mir

  28 nach Mazedonien (Flüchtlinge aus dem Kosovo, Behinderte  und
       Armenküche um Skopje und Ohried, sowie Bolnica in Ohried)

       über die CARITAS des Bistums Dakovo und Medjugorje-Mir

  05 nach Montenegro und 1 Wassertransport - LKW  mit Wohnmobil

       über die CARITAS des Bistums Dakovo und Medjugorje-Mir

  03 in die Ukraine für Kriegsversehrte (2. Weltkrieg) und für die
       Armenküche! 

       Über die CARITAS des Bistums Dakovo und Medjugorje-Mir

  01 LKW-Container per Schiff mit 24t Krankenhausbedarf nach Goma/
       Kongo Vulkanopfer an Pater Innocents ins Bistum Goma/Kongo

 

  03  1 LKW (20.000 kg mit Hum. Hilfsmitteln) in rumänisches Behinder-
       tenheim für traumatisierte Kinder in Klausenburg/Siebenbürgen und
       2 LKW für ein Kranken- und ein Waisenhaus in Rumänien (HATEG)
       durch die Spedition Josef Polch aus Franken, alle über die CARITAS
       des Bistums Dakovo und Medjugorje-Mir;  inklusive über:

      70  Dialysemaschinen für Krankenhäuser in Kroatien-Bosnien-
      Herzegowina und Mazedonien, weit  über 500 Krankenbetten für
      Kliniken und technischem  Klinikbedarf, sowie etliche LKW-Ladungen
      mit großzügigen Spenden an Verbands- und Sanitätsmaterial durch das
      BMVg.

         Alles zusammen im Wert von über ca. 20  Mio Euro in  ca. 17 Jahren!

 

 

     

Symbolisch wurde in Vukovar bei den ukrainischen Schwestern ein großer Corpus Christi als Versöhnung zwischen den Völkern errichtet.

 

Wir wurden vom Himmel beschenkt und wir haben es dankend ange-nommen und oft unter großen Mühen und Sorgen weitergeleitet. Nicht uns gebührt Ruhm und Ehre, sondern den offenen Herzen, dem Him-mel mit der Liebe der Gospa Mira! So haben wir in Ostslawonien den Priestern und Ordensleuten Gospa Mira Statuen für die zerstörten Kirchen geschenkt. Eine weitere Statue erhielt ein von uns geförderter Priesterstudent, der am 16.07.2000 in Dakovo zum Priester geweiht wurde! Zwei Statuen gingen an die Bischöfe Kiril und Joackim in Skopje/Mazedonien und eine an Altbischof Dr. Ciril Kos in Dakovo.

 

Bei uns hat die Gospa Mira Ihre Hände im Spiel und darum haben wir diesen  Namen auf den LKW geschrieben, damit die Menschen in Bosnien-Herzegowina-Kroatien-Ukraine-Rußland sehen, in welchem Auftrag wir fahren, im Namen der:

                                                                   + Gospa Mira +

 

Wenn mir das jemand 1989 gesagt hätte, was auf uns zukommen würde und wir bis Ende 2009 237 Hilfstransporte durchführen würden, ich wäre aus dem Bus ausgestiegen und hätte alle für Geisteskrank gehalten! Aber aus eigener Sorge für kranke Menschen und für Behinderte kann man besser Kraft schöpfen für kranke und Not leidende Menschen in Krisengebieten.

In diese Aufgaben kann man nur geführt hineinwachsen und man muss den Geist der Liebe und der Vernunft spüren, erkennen und gewillt sein,  sich einzuordnen. Dann kann aus den vielen wertvollen Einzelperlen durch die Geschicke des Himmels ein Rosenkranz der Nächstenliebe wachsen und jede Perle "Mensch" hat gegenüber der nächsten Perle den gleichen Wert und die gleiche Wichtigkeit.

 

Wenn wir das als Menschen so hätten schaffen wollen, wir wären an unseren vielen Egos gescheitert, weil uns die Liebe zur Sache, zur Übernahme von Verantwortung und tiefer Demut gefehlt hätte oder wirtschaftliche Ideale uns beherrscht hätten.

Wir haben nur durch das Wirken der Gospa Mira diese Erfahrungen gemacht und wurden und werden beschenkt durch das dankbare Lächeln der Hilfsbedürftigen.

Jeder mit seiner speziellen Begabung ist eine Perle dieses Rosenkran-zes der Nächstenliebe und die Kette ist defekt, wenn auch nur eine kleine Perle versagt. Das gilt auch für unsere Freunde in Medjugorje, wie Ivan Kosina, Stojan Medic, die Familie Shima Vaselij und die netten Helferinnen aus dem Büro in Split/Medjugorje stellvertretend für alle Freunde hier. Nicht zu vergessen auch die Patres, Priester und die Schwestern!

Darum Dank der Gospa Mira und Ihnen,  den vielen Betern, die uns schützen während wir organisieren und fahren.

Dieser Rosenkranz ist das schönste Geschenk und die wertvollste Frucht, die durch unsere Herzen an andere Menschen weitergegeben werden und damit zum Herzen der Gospa zurückgelangen kann.

 

Wir freuen uns über jede Gruppierung, die den Not leidenden Menschen hilft und kennen keine Konkurrenz. Nur gemeinsam können wir viel helfen und der großen Not etwas gerechter werden!

Im Dezember 1996 ehrte der Ministerpräsident Kurt Beck alle Helfer und Gruppierungen mit der Verleihung des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz. Er dankte damit für die ehrenamtliche Tätig-keiten und die außerordentlichen Leistungen aller Helfer und damit auch Ihnen für die bereits 100 Hilfstransporte in die Krisengebiete! Im Jahre 2000 ehrte er unsere Gruppe wieder einmal für die schnellen Hilfen für den KOSOVO, MONTENEGRO und MAZEDONIEN.

Danke sagen wir Ihnen für die Spendengelder, die Sie uns in all den Jahren  für die Not der Mitmenschen anvertraut  haben und ganz besonders auch im Namen von Bischof Dr. Marin Srakic, Bistum Dakovo, für die beschenkten Menschen vor Ort. Allen großen aber ganz besonders auch den kleinsten Spendern aus dem Bistum Trier und dem Rheinland.

Herzlichen Dank sagen wir dem humanitären Stab des BMVg, der uns seit Jahren mit Sanitäts- und Verbandsmaterial versorgt und dem Verein „Künstl. Niere e.V. Nord-Rheinland-Pfalz“ für die über 70 Dialysemaschinen für die Krankenhäuser in Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Mazedonien.

So konnten wir auch mithelfen, insgesamt bisher bis Ende 2007, 10 Kirchen (Friedhofskapelle in Osijek, die Kirchen in Dreznik Grad, Popovac, Erdut, Dalj, Tenja, Sarvas, Ernestinivo, Laslovo und Sv. Cyril i Methoda in Osijek…) mit großen Sachspenden wieder neu einzurichten sowie dem Aufbau einer neuen Ambulanz in Medjugorje.

 

Am 17. November 2005 besuchte Diozösianbischof Monsignore Dr. Marin Srakic, Bistum Dakovo, auf dem Wege nach Trier kurzfristig  die kath. Pfarrei St. Peter und  bedankte sich persönlich bei Pastor Gerhard Hensel für die  ca. 13 jährige Unterstützung der „Brücke der Nächstenliebe“ für Großfamilien und behinderte Kinder in seinem Bistum.

Vom 19. bis 22.11.2006 besuchte Herr Weihbischof Dr. Duro Hranic (Professor für Dogmatik) mit seinem Pastoralamtsleiter, Professor Dr. Ivo Dzinic die Pfarrei St. Peter in Sinzig und dankte der Kirchenge-meinde mit allen Helfern, Gönnern und Spendern in einem Gottesdienst für die bisherige geleistete humanitäre Unterstützung. In einem gemeinsamen Besuch mit Herrn Bürgermeister Kroeger, Frau Klein (HOT) und Herrn Pastor Gerhard Hensel informierte Herr Peter Bleidt (Leiter der Caritaswerkstatt „St. Elisabeth“ in Sinzig) die Gäste vor Ort über die Struktur von Sozial- und Jugendhilfeeinrichtungen in Deutschland. Nach der Führung in der Caritas-Werkstatt stellte Frau Klein das Konzept der Offenen Jugendarbeit (HOT) der Kirche mit der Stadt als Hilfe zur Selbsthilfe vor.  In diesen Tagen der Information wurde von allen Seiten sehr schnell erkannt, dass neben der weiteren dringenden humanitären Hilfe auch Unterstützungshilfe für Projekte in der Jugend- und Behindertenarbeit dringend erforderlich wird.

Vom 20. bis 26.11.2007 besuchte Herr Weihbischof Dr. Duro Hranic

mit Professor Ivo Dzinic wiederum das Bistum Trier und das Bistum Köln. Am 25.11.2007 feierten wir mit Herrn Bischof Dr. Hranic in der Salvatorkirche in Köln die Jubiläumsmesse „20 Jahre Medjugrojekreis Köln“. Ein unvergessenes Erlebnis!

Zurzeit möchten wir nun die Großfamilien mit ihren behinderten Kindern mit dem Notwendigsten beschenken. Wir führen dazu weitere Hilfstransporte mit unseren bekannten und ehrenamtlichen Fahrern aus der Pfarrei St. Peter Sinzig selber durch und erbitten Ihre großzügige Spende für die diese Not leidenden Kinder:

 

1.      Unterstützung von Großfamilien mit behinderten Kindern in
         Ostslawonien (Bistum Dakovo i Srijem), Kroatien

 

2.      Behinderte Kinder in Nova Gradiska und Cepin/Osijek (Kroatien)

3.      Unterstützung großer Familien (> 8 Kinder) im Bistum Dakovo

4.      Lebensnotwendige Medikamente auf Anforderung der
         Krankenhäuser und Ambulanzen.

5.      Beteiligung an der Finanzierung der ehrenamtlichen Transporte
         (Transportkosten, Inspektionen unseres LKWs  GOSPA MIRA,
         den Zoll- und Mautkosten...)

 

 Unser Konto ist: Kath. Pfarrei St. Peter, AK Kroatienhilfe

                              Gospa Mira, Sinzig

                       Konto: 71 89 47 50 00

                       BLZ  570 900 00, VB MR-Sinzig

-         Auf Wunsch, bei vollständiger Anschrift, Spendenquittung! –

 

Neues Lager: Hallen-Einfahrt Pinto`s,  Mosaikweg 23, 53489 Sinzig (Industriegebiet: Kreuzung vor OBI, rechts)

Annahmezeiten Lager Kroatienhilfe: jeden Samstag von 10 bis 12 Uhr

 

Darum Danke allen Helfern und Spendern und Betern für die Menschen in Not! Danke für Ihr geduldiges Ohr!

 

HVALA Gospa Mira i Bog.                      Sinzig im Dezember 2009


Im Auftrag aller Helfer und Freunde, Walfried Degen,  Leiter des Arbeitskreises

Besuchen Sie uns im Internet unter: http://www.kroatienhilfe-gospa-mira.de/

Unsere Mail-Anschrift:                        Walfried.Degen-Kroatienhilfe@t-online.de

 

 


Spendenkonto: 718 947 50 00 / BLZ: 570 900 00 / VB Mittelrhein